Irma Rosenberg Preise

Die Österreichische Gesellschaft für Zeitgeschichte vergibt alle zwei Jahre die Irma Rosenberg-Preise für die Erforschung der Geschichte des Nationalsozialismus.

Die Irma Rosenberg-Preise werden für hervorragende wissenschaftliche Leistungen im Bereich der Erforschung der Geschichte des Nationalsozialismus in Kooperation mit dem Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien, der Kulturabteilung der Stadt Wien und dem Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft vergeben. Sie dienen der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Die Preise dienen dem Gedächtnis an Irma Rosenberg (Komotau 1909 – Wien 2000).

Der Hauptpreis wird von der Stadt Wien getragen, die beiden Förderpreise werden je zur Hälfte vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung und der Österreichischen Gesellschaft für Zeitgeschichte getragen.

Preisträger*innen

Irma Rosenberg-Preise 2018

Wiener Preis für die Erforschung der Geschichte des Nationalsozialismus 2018

Dr.in Sarah Thieme für ihre publizierte Dissertation „Nationalsozialistischer Märtyrerkult. Sakralisierte Politik und Christentum im westfälischen Ruhrgebiet (1929–1939). Frankfurt am Main 2017.

Irma Rosenberg-Förderpreis für die Erforschung der Geschichte des Nationalsozialismus

Dr. Markus Nesselrodt für seine Dissertation „Dem Holocaust entkommen: Polnische Juden in der Sowjetunion (1939-1946)“ (Wien 2015)

Irma Rosenberg-Preise 2016

Wiener Preis für die Erforschung der Geschichte des Nationalsozialismus 2016

Dr.in Svenja Bethke für ihre Dissertation „Tanz auf Messers Schneide. Kriminalität und Recht in den Ghettos Warschau, Litzmannstadt und Wilna“ (Hamburg 2015)

Irma Rosenberg-Förderpreise für die Erforschung der Geschichte des Nationalsozialismus

Dr.in Vida Bákondy für ihre Dissertation „Flucht, Exil und Holocaust in den Fotoalben der Wiener“ (Wien 2015)

Dr. Janosch Steuwer für seine Dissertation „Privates Leben und nationalsozialistische Politik. Tagebücher und die individuelle Herausforderung des Nationalsozialismus 1933-1939“ (Bochum 2015)

Irma Rosenberg-Preise 2014

Wiener Preis für die Erforschung der Geschichte des Nationalsozialismus 2014

Dr.in Stefanie Maria Fischer für ihre publizierte Dissertation „Ökonomisches Vertrauen und antisemitische Gewalt: Jüdische Viehhändler in Mittelfranken, 1919 – 1939“

Mag.a Dr.in Renee Winter für ihre Monographie „Geschichtspolitiken und Fern­sehen. Repräsentation des Nationalsozialismus im frühen österreichischen TV (1977-1970)“

Irma Rosenberg-Förderpreise für die Erforschung der Geschichte des Nationalsozialismus

Dr.in Anna Hájková für ihre Dissertation „Prisoner Society in the Terezín Ghetto, 1941-1945“

Mag.a Ina Friedmann für ihre publizierte Diplomarbeit „Der Prähistoriker Richard Pittioni (1906-1985) zwischen 1938 und 1945 unter Einbeziehung der Jahre des Austrofaschismus und der beginnenden Zweiten Republik“

Dr. Oskar Vurgun für seine Dissertation "Die Staatsanwaltschaft beim Sondergericht Aachen"

Irma Rosenberg-Preise 2012

Wiener Preis für die Erforschung der Geschichte des Nationalsozialismus 2012

Dr. Fritz Trümpi für seine Monographie „Politische Orchester – Die Wiener Philharmoniker und das Berliner Philharmonische Orchester im Nationalsozialismus“ (April 2011, Böhlau Verlag)

Irma Rosenberg-Förderpreis für die Erforschung der Geschichte des Nationalsozialismus

Dr. Alexander Korb für seine Dissertation „Im Schatten des Weltkriegs. Massengewalt der Ustaša gegen Serben, Juden und Roma in Kroatien, 1941-45“ (Berlin 2011)

Irma Rosenberg-Preise 2010

Wiener Preis für die Erforschung der Geschichte des Nationalsozialismus 2010

Mag.a Dr.in Claudia Andrea Spring für ihre Monographie „Zwischen Krieg und Euthanasie. Zwangssterilisationen in Wien 1940-1945.“ Wien, Böhlau 2009.

Irma Rosenberg-Förderpreise für die Erforschung der Geschichte des Nationalsozialismus

Mag.a Dr.in Regina Fritz für Ihre Dissertation „Nach Krieg und Judenmord. Ungarns Geschichtspolitik seit 1944“ (2009)

Dr.in Barbara Juliane Hoffmann für ihre Dissertation „Zwischen Integration, Kooperation und Vernichtung: Blinde Menschen unter dem NS Regime in der ‚Ostmark’ 1938-1945“ (2009)